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Das GMME erhöht sich am 1. April 2026

Am 1. April 2026 erhöht sich das GMME um 35 Euro (nicht indexierter Betrag). Dadurch beträgt das GMME ab dem 1. April 2026 für Arbeitnehmer ab 18 Jahren 2.189,81 Euro pro Monat.

Diese KI-generierte Übersetzung kann Fehler enthalten und stellt keine Rechtsberatung dar. Genauere Informationen finden Sie in der niederländischen oder französischen Version oder bei Ihrem Securex-Rechtsberater.

Diese Erhöhung basiert auf den Vereinbarungen, die die Sozialpartner im Juni 2021 getroffen haben, um das GGMMI schrittweise zu erhöhen (April 2022, April 2024 und April 2026). Die Anhebung des Mindestlohns im Jahr 2026 ist der Abschluss eines langfristigen Plans, der die Arbeit finanziell attraktiver machen soll.

Was ist das GGMMI 

Das GGMMI, ausgeschrieben das durchschnittlich garantierte Mindestmonatseinkommen, ist im Tarifvertrag Nr. 43 festgelegt und stellt den nationalen Mindestlohn dar, der in jedem Sektor eingehalten werden muss. Es gilt für alle Arbeitsverträge mit einer Mindestdauer von mindestens einem Monat. 

Mehr lesen: Wann ist das durchschnittliche monatliche Mindesteinkommen garantiert?

Wie verhält es sich mit Studenten?

Der Tarifvertrag Nr. 43 ist nicht anwendbar auf die Löhne von Arbeitnehmern unter 18 Jahren. Auch Studenten unter 21 Jahren, die mit einem Studentenvertrag arbeiten, können sich nicht auf diesen Tarifvertrag berufen. Der Mindestlohn für diese Arbeitnehmer wird im Tarifvertrag Nr. 50 festgelegt. 

Mehr lesen: Was muss man einem Studenten bezahlen?

Welche Auswirkungen hat dies auf die Gehaltstabellen?

Diese Erhöhung hat keine unmittelbaren Auswirkungen auf die sektoralen oder unternehmerischen Gehaltstabellen. Erst am Ende des Jahres oder des Arbeitsvertrags muss das nationale GGMMI garantiert sein. Dabei dürfen Prämien (wie die Jahresendprämie oder das dreizehnte Monatsgehalt), die zusätzlich zum Gehalt gezahlt werden, berücksichtigt werden.

Beträge, die unter dem Niveau des nationalen GGMMI liegen (zum Beispiel die niedrigsten Löhne des paritätischen Ausschusses Nr. 201 für den selbstständigen Einzelhandel), kennzeichnen wir in unseren Gehaltstabellen auf Lex4You rot.

Welche Auswirkungen hat dies auf die sektoralen GGMMI?

Die paritätischen Ausschüsse können auch selbst ein sektorales GGMMI festlegen. Sie bestimmen, wie dieses indexiert wird und welche Lohnelemente in dieses Minimum einbezogen werden dürfen (und welche nicht). Dieser Betrag darf jedoch niemals niedriger sein als das nationale GGMMI. Liegt das sektorale GGMMI darunter, muss der nationale Betrag angewendet werden.

Sozialer Arbeitsbonus

Im Gegenzug für die höheren Mindestlöhne wurde 2021 eine stärkere Entlastung der Sozialabgaben (RSZ-Ermäßigung) vereinbart. Dies ist der sogenannte soziale Arbeitsbonus. Dieser soll ab 2028 weiter verstärkt werden.

Steuerlicher Arbeitsbonus

Im Anschluss an den sozialen Arbeitsbonus gibt es auch einen steuerlichen Arbeitsbonus. Dieser ist eine Reduzierung des Steuervorabzugs, die als Prozentsatz des sozialen Arbeitsbonus berechnet wird. Er besteht aus einer Komponente für niedrige Löhne (33,14 % des sozialen Arbeitsbonus) und einer Komponente für sehr niedrige Löhne (52,54 %).

Auch dieser Arbeitsbonus soll ab dem Einkommensjahr 2026 schrittweise verstärkt werden. Sowohl der Höchstbetrag als auch die Prozentsätze sollen dabei steigen.

Die Gesetzgebung hierzu ist jedoch noch nicht offiziell.

Was macht Securex für Sie?

Wir wenden all diese Maßnahmen automatisch für Sie an. Sollten Sie dennoch Fragen haben, kontaktieren Sie bitte Ihren Securex Client Advisor unter MyHR@securex.be.

Quelle