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Der Index der Centen steht kurz bevor.

Im Haushaltsübereinkommen vom 24. November wurde beschlossen, zwischen 2026 und 2028 eine teilweise Einschränkung der Lohnindexierung einzuführen. Der "Centenindex" gilt für Arbeitnehmer mit einem Bruttolohn über 4.000 Euro und für Personen mit einer Entschädigung von mehr als 2.000 Euro brutto. Der Fokus liegt auf der Lohnindexierung.

Diese KI-generierte Übersetzung kann Fehler enthalten und stellt keine Rechtsberatung dar. Genauere Informationen finden Sie in der niederländischen oder französischen Version oder bei Ihrem Securex-Rechtsberater.

Sind diese Maßnahmen bereits offiziell?

Noch nicht. In diesem Artikel besprechen wir, was wir zu diesem Zeitpunkt bereits wissen. Der Text des Gesetzes muss noch mehrere Schritte durchlaufen, darunter die Genehmigung durch das Parlament und die Veröffentlichung im Belgischen Staatsblatt. Diese Maßnahmen sind also noch nicht rechtlich bindend. Über Lex4You halten wir dich über den weiteren Verlauf auf dem Laufenden. 

Was ist der Centenindex?

Die Bundesregierung plant, während dieser Legislaturperiode zweimal einen Centenindex anzuwenden, nämlich 2026 und 2028. Bei dieser Indexierung wird das Gehalt von Arbeitnehmern mit einem Bruttomonatslohn über 4.000 Euro nur auf der Grundlage dieser 4.000 Euro und in Höhe von 2 % indexiert.
Alles über diesem Betrag wird also nicht vollständig angepasst. Arbeitnehmer mit einem Gehalt unter 4.000 Euro erhalten jedoch eine vollständige Indexierung.

Wie berechnet man den Centenindex?

Jeder Sektor in Belgien hat sein eigenes Indexsystem. Für jeden Sektor gilt also ein unterschiedlicher Zeitpunkt oder ein anderer Prozentsatz der Lohnindexierung. In den folgenden Beispielen gehen wir von einem Index von 2 und 2,2 Prozent aus.

Auf welches Gehalt berechnet man den Centenindex?

Der Centenindex wird auf dem Vollzeit, festen Grundgehalt berechnet. Die Schwelle von 4.000 Euro gilt also für das Vollzeitgehalt. Für Teilzeitbeschäftigte wird diese Grenze proportional neu berechnet. Extralegale Vorteile wie ein Firmenwagen oder Essensgutscheine sowie Prämien und Boni werden nicht mitgerechnet.

Ein Index von 2 Prozent

Am 1. Juni werden die Löhne eines Unternehmens im Sektor x um 2 % indexiert.

Jan, Bart, An und Piet arbeiten alle in einem Unternehmen, das zum Sektor x gehört. Jan hat ein Bruttomonatsgehalt von 3.000 Euro, Bart von 4.500 Euro und Piet von 5.000 Euro.

  Normale Index Centenindex

Jan

3.060

3.060

Bart

4.590

4.580

Piet

5.100

5.080

Da das Gehalt von Jan die 4.000 Euro nicht überschreitet, gibt es für ihn keine Indexbeschränkung.
Der Index von Piet und Bart wird auf 4.000 Euro begrenzt. Piet und Bart erhalten also einen Index von 80 Euro, nämlich 2 % auf 4.000 Euro statt 90 oder 100 Euro. Der Teil des Gehalts von Piet und Bart, der die 4.000 Euro überschreitet, wird also nicht mitindexiert.

Ein Index von mehr als 2 Prozent

Was passiert, wenn der Index mehr als 2 % beträgt? Angenommen, am 1. Juni werden die Löhne eines Unternehmens im Sektor x nicht um 2 %, sondern um 2,2 % indexiert. Was bedeutet das für Jan, Piet und Bart?

 

Normale Index

Centenindex

Jan

3.066

 

3.066

Bart

4.599

(4.000 x 2 %) + (4.500 x 0,2 %) = 80 + 9 = 4.589

Piet

5.110

(4.000 x 2 %) + (5.000 x 0,2 %) = 80 + 10 = 5.090

Der Centenindex wird also nur auf die ersten 2 % angewendet. Alles über dieser Grenze wird vollständig indexiert.

In unserem Beispiel bedeutet dies also, dass für Bart und Piet keine Indexbeschränkung für die 0,2 % gilt (nämlich 2,2 % - 2 %).

Liegt der monatliche Indexwert niedriger (wie in Sektoren mit vierteljährlicher Indexierung), muss der Centenindex angewendet werden, bis der Gesamtindex 2 % erreicht. Denken Sie hierbei an den Bausektor PC 124.

Eine begrenzte Indexierung und ein Beitrag

Bei der Centenindexierung muss auf den Teil des Gehalts über 4.000 Euro brutto nur eine begrenzte Indexierung angewendet werden.
Als Arbeitgeber musst du also einen Teil der Indexierung nicht an deine Arbeitnehmer gewähren. Aber Vorsicht, die Hälfte davon geht direkt an den Staat über einen sogenannten Lohnminderungsbeitrag.

Ein einfaches Beispiel: Piet verdient 5.000 Euro brutto und die Indexierung beträgt 2 %. Durch die Anwendung des Centenindex wird sein Gehalt von 5.000 Euro um 20 Euro weniger indexiert. Unter Berücksichtigung eines Arbeitgeberbeitrags von 25 % ergibt sich eine Gesamtersparnis von 25 Euro. Die Hälfte davon, also 12,5 Euro, muss an den Staat überwiesen werden.

Ab wann wird der Centenindex angewendet?

Das Startdatum des Centenindex ist für den 1. Juni 2026 vorgesehen. Sektoren wie PC 202 (Paritätischer Ausschuss für die Angestellten im Einzelhandel für Lebensmittel) und PC 142.03 (Paritätisches Unterkomitee für die Rückgewinnung von Papier), die grundsätzlich eine Indexanpassung im Juni haben, sind als erste an der Reihe.

Für das PC 200, das eine jährliche Indexierung hat, tritt der Centenindex erst am 1. Januar 2027 in Kraft.

Was tut Securex für dich?

Securex wird die Berechnungen für dich gemäß den Bestimmungen dieser Regelung durchführen.

Quelle