Was ist der Durchschnittsindex?
Der Durchschnittsindex ist ein Grenzwert, der festlegt, wann soziale Leistungen und Regierungsgehälter an die Inflation angepasst werden. Wenn der Durchschnittsindex den Durchschnitt der letzten vier Monate des Gesundheitsindex (dies ist der ‘abgeflachte’ Gesundheitsindex) überschreitet, steigen diese Beträge um 2 Prozent.
Anpassung um 2%
Wenn der Durchschnittsindex überschritten wird, erhöhen sich die Löhne und sozialen Leistungen um 2%. Die Bundesregierung hat im Programmgesetz festgelegt, dass die sozialen Leistungen und die Gehälter der Beamten erst drei Monate nach der Überschreitung des Indexwerts der Verbraucherpreise angepasst werden. Das bedeutet, dass die Gehälter des Regierungspersonals erst im März 2026 um 2% erhöht werden.
Auch die Löhne im Non-Profit-Sektor steigen um 2% im Januar oder Februar. Ebenso das Flexilohn im Gastgewerbe und das GMMI (Januar 2026). Die Sozialpartner haben in der NAR einstimmig ein Gutachten-2447.pdf veröffentlicht, um sicherzustellen, dass die Entscheidung der Regierung, erst drei Monate später zu indexieren, keine negativen Auswirkungen auf die Non-Profit-Sektoren hat.
Für 2026 werden grundsätzlich keine weiteren Überschreitungen des Durchschnittsindex erwartet.
Und der paritätische Ausschuss 200
Im PC 200 werden die Löhne am 1. Januar 2026 um 2,21% indexiert.
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Centenindex
Arbeitnehmer mit einem Bruttomonatslohn über €4.000 erhalten ab 2026 keine prozentuale Indexierung mehr, sondern einen festen Betrag (Centenindex). Diese Maßnahme war ursprünglich für 2026 und 2028 geplant, jedoch hat die Regierung die Einführung verschoben, da die Modalitäten noch nicht festgelegt sind.
Wer mehr als €4.000 verdient und in einem Sektor mit Indexierung im Januar (z.B. PC 200) arbeitet, erhält im Januar 2026 die normale Indexierung, ohne Deckelung. Die Einschränkung wird voraussichtlich erst im 2027 in Kraft treten; das genaue Datum muss noch festgelegt werden.
Quelle