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28. April – Weltweiter Tag für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit

Die Internationale Arbeitsorganisation (IAO) hat den 28. April zum „Welttag für Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz“ erklärt. Dieser Tag soll den Fokus auf die Verhütung von Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten legen. Er ist ein wichtiges Instrument, um die Öffentlichkeit für die Prävention von Berufsrisiken zu sensibilisieren.

Diese KI-generierte Übersetzung kann Fehler enthalten und stellt keine Rechtsberatung dar. Genauere Informationen finden Sie in der niederländischen oder französischen Version oder bei Ihrem Securex-Rechtsberater.

Focus 2026 : psychosozialen Arbeitsumfelds

In diesem Jahr stellt der Weltaktionstag für Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz die Notwendigkeit der Förderung eines gesunden psychosozialen Arbeitsumfelds in den Mittelpunkt.

Welche Faktoren beeinflussen das psychosoziale Umfeld?

Das psychosoziale Arbeitsumfeld wird durch die Art und Weise bestimmt, wie die Arbeit gestaltet, organisiert und geleitet wird, sowie durch organisatorische Praktiken, die die Arbeitsbedingungen im Alltag beeinflussen.

Faktoren wie Arbeitsbelastung und Arbeitszeit, Klarheit der Rollen, Grad der Autonomie, soziale Unterstützung sowie das Vorhandensein gerechter und transparenter Prozesse haben einen direkten Einfluss auf die beruflichen Erfahrungen der Arbeitnehmer. Sie wirken sich zudem signifikant auf deren Sicherheit, Gesundheit und Leistung aus.

Beeinträchtigen diese Faktoren die Arbeitnehmer, stellen sie echte psychosoziale Risiken dar. Gleichwertig mit physischen, chemischen und biologischen Risiken müssen diese Risiken identifiziert, bewertet und gemanagt werden, um sichere und gesunde Arbeitsumgebungen zu gewährleisten.

Warum handeln?

Stress, Konflikte, Mobbing, Burn-out bis hin zu Suizid sowie Alkohol- oder Drogenmissbrauch gehören zu den bekanntesten Erscheinungsformen dieser psychosozialen Risiken. Ihre Folgen können schwerwiegend sein – sowohl für die Arbeitnehmer als auch für das Unternehmen und die Gesellschaft insgesamt. Es wird beobachtet, dass fast 37 % der Personen, die seit mehr als einem Jahr arbeitsunfähig sind, aufgrund psychischer Störungen arbeitsunfähig sind (Quelle – LIKIV Arbeitsunfähigkeit 2023). Unter diesen Personen leiden 69,5 % an einer Depression oder einem Burn-out.

Es ist wesentlich, dass der Arbeitgeber die notwendigen Maßnahmen ergreift, um psychosoziale Risiken am Arbeitsplatz zu verhindern, die daraus resultierenden Schäden zu vermeiden oder deren Auswirkungen zu begrenzen. Zudem ist die Auswirkung psychosozialer Risiken auf Arbeitsunfälle hervorzuheben. Faktoren wie Stress, Müdigkeit oder organisatorische Fehlfunktionen können das Verhalten und die Aufmerksamkeit der Arbeitnehmer beeinflussen und das Risiko von Fehlern oder gefährlichen Situationen erhöhen, was zur Entstehung von Arbeitsunfällen beiträgt.

Warum also nicht die Gelegenheit nutzen, um ein Ihnen am Herzen liegendes Thema des psychosozialen Wohlbefindens hervorzuheben?

Wie unterstützt Securex Sie?

Securex begleitet Sie bei der Umsetzung gezielter Maßnahmen und hilft Ihnen, die psychische Gesundheit am Arbeitsplatz proaktiv anzugehen. Kontaktieren Sie uns unter health.safety@securex.be.

Wir veröffentlichen regelmäßig Broschüren und praktische Tools für Arbeitgeber und Mitarbeitende zu Themen wie Stress- und Burn-out-Prävention, Umgang mit Suizid am Arbeitsplatz, psychosoziale Risiken usw.

Weitere Informationen

World day for safety and health at work 2026 | International Labour Organization

Arbeitsunfähigkeit 2023: Wie viele Invaliditäten aufgrund von Depression oder Burn-out? Welche Kosten für die Entschädigungsversicherung? | LIKIV