Selbstständige
 
 
 

Schließung wegen Arbeitsunfähigkeit

Sie hatten einen Unfall? Sie leiden an einer schweren Krankheit? Dann sind Sie vielleicht längerfristig arbeitsunfähig ... und können Ihre selbstständige Tätigkeit nicht mehr ausüben. Sie beschließen also, diese zu beenden und sich vollends Ihrer Genesung zu widmen. Aber worauf haben Sie Anspruch? Was geschieht mit Ihrem Einkommen?

Gleichstellung

Seien Sie unbesorgt! Das Gesetz sieht eine Absicherung von Selbstständigen vor, die längerfristig arbeitsunfähig sind.

Sie stehen also nicht von einem Tag auf den anderen mittellos da. Sie behalten Ihre Ansprüche auf Kindergeld, Krankenkasse und Pension, ohne Sozialbeiträge zu zahlen. Wie? Sie beantragen einfach bei Ihrer Sozialversicherungskasse die Gleichstellung wegen Krankheit.

Bedingungen

Sie möchten diese Gleichstellung in Anspruch nehmen? Dann müssen Sie bestimmte Kriterien erfüllen:

  • Sie dürfen keine Berufseinkünfte mehr haben.
  • Ihre Tätigkeit darf nicht mehr in Ihrem Namen von einer anderen Person fortgeführt werden.
  • Sie sind zu mindestens 66 % arbeitsunfähig.
  • Diese Arbeitsunfähigkeit wird von einem Vertrauensarzt bescheinigt.

Dann behalten Sie alle sozialen Rechte bei. Denken Sie auch an Ihr „Garantiertes Einkommen“. Damit erhalten Sie während Ihrer Arbeitsunfähigkeit eine Einkommensersatzleistung.