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Kollektive Zusatzversicherung

Bei der gesetzlich vorgeschriebenen Arbeitsunfallversicherung liegt die Einkommenshöchstgrenze während der Arbeitsunfähigkeit bei einer monatlichen Summe von 2947,97 Euro. Mit der kollektiven Zusatzversicherung decken Sie auch die Differenz zwischen dieser Höchstgrenze und dem tatsächlichen Einkommen Ihres arbeitsunfähigen Arbeitnehmers ab.

Sie entscheiden zwischen zwei Berechnungsmethoden:

  • Vergütung in der Höhe, wie im Arbeitsunfallgesetz vorgesehen (=Basisgesetz)
  • Vergütung auf der Grundlage eines Vielfachen des Jahresgehaltes

Wir geben Ihnen für die erste Berechnungsart ein Zahlenbeispiel aus dem Jahre 2012. Nehmen wir Folgendes an: Ein Arbeitsunfall macht Ihren Arbeitnehmer (40 Jahre) arbeitsunfähig. Er verdient jährlich 55.000 Euro brutto. Nach dem Arbeitsunfallgesetz  wird die Leistung auf einem gesetzlichen Höchstbetrag von 38.564,91 Euro brutto pro Jahr berechnet.

Ist er vorübergehend arbeitsunfähig (z.B. für 31 Tage)?

  • Dann beträgt die gesetzliche Absicherung durch die Arbeitsunfallversicherung maximal 2947,79 Euro brutto pro Monat.
    (€ 38.564,91 x 90%) / 365 = € 95,09 x 31 Tage = € 2.947,79
  • Die monatliche Leistung der kollektiven Zusatzversicherung von Securex beträgt: (€ 55.000,00 –€ 38.564,91) x 90% / 365 = € 40,52  x 31 Tage = € 1.256,12 Dieser Betrag wird zusätzlich zur gesetzlichen Vergütung bezahlt und erhöht die Leistung für Ihren Mitarbeiter auf insgesamt 4.203,91 Euro brutto für 31 Tage Arbeitsunfähigkeit.

Ist er dauerhaft arbeitsunfähig?

  • Bleibt Ihr Mitarbeiter zu hundert Prozent arbeitsunfähig? Dann beträgt die gesetzliche Absicherung durch eine Arbeitsunfallversicherung maximal 38.564,91 Euro pro Jahr (brutto).
    € 38.564,91 x 100% = € 38.564,91
    Diese Leibrente wird monatlich oder pro Quartal ausbezahlt.
  • Die kollektive Zusatzversicherung von Securex bezahlt die Differenz zwischen dem tatsächlichen Lohn und der Leistung der Arbeitsunfallversicherung. Also (€ 55.000 – € 38.564,91) x 100% = € 16.435,09 Euro.
    Diese Leibrente wird unmittelbar als Kapital ausbezahlt. Für einen 40jährigen Arbeitnehmer bedeutet dies: 273.161,06 Euro (16.435,09 Euro x Alterskoeffizient  16,6206).

Stirbt er infolge des Arbeitsunfalls?

  • Bei der Arbeitsunfallversicherung erhält der überlebende Ehepartner jährlich eine Leibrente von 11.569,48 Euro (= 30% des gesetzlichen Höchstbetrags, nämlich 38.564,91 Euro). Diese Leibrente wird nicht als Kapital, sondern als monatliche oder Quartalsrente ausbezahlt.
  • Bei der kollektiven Zusatzversicherung erhält der überlebende Ehepartner eine Leibrente von 4.470,05 Euro.

(€ 55.000,00 – € 38.564,91) x 30% = € 4.930,53

Dies wird unmittelbar in Kapital umgewandelt und ausbezahlt. Für eine 40jährige Witwe bedeutet dies: 81.948,37 Euro (4.930,53 x Alterskoeffizient 16,6206).

Sie entscheiden sich für eine Berechnung auf Basis des Jahresgehalts? Dann gibt es verschiedene Kombinationsmöglichkeiten. Wir gehen gern alle Details mit Ihnen zusammen durch.

Bitten Sie um eine detaillierte Berechnung durch Ihren Securex-Berater